Sprunggelenkchirurgie

Sprunggelenkarthroskopie

Um den Ursachen von Sprunggelenkschmerzen auf die Spur zu kommen, ist nach einem ausführlichen Patientengespräch und einer bildgebenden Diagnostik oft eine Arthroskopie (Spiegelung) des Sprunggelenkes angezeigt. Diese nur minimal belastende Methode (Schlüssellochoperation) über kleinste Hautschnitte bietet die schonende Möglichkeit einer erweiterten Diagnostik und zudem Optionen zur direkten Therapie festgestellter Krankheitsursachen.
Die Indikationen zur Durchführung einer Sprunggelenkarthroskopie sind u. a.:

  • Diagnostik
  • Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • (Teil-)Entfernung der Gelenkschleimhaut (Impingement-Syndrom) und von Schleimhautfalten (Plicasyndrom)
  • Abtragung von Knochenanbauten (knöchernes Impingement-Syndrom)

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant oder wahlweise kurzstationär (1–2 Tage Klinikaufenthalt).