Ellenbogenchirurgie

Ellenbogen-Arthroskopie

Akute und chronische Beschwerden im Bereich des Ellenbogens können aufgrund seiner komplexen Anatomie unterschiedliche Ursachen haben.

Das Aufschlüsseln und Erkennen der exakten Ursachen der Erkrankungen gelingt mit der klinischen Untersuchung und der bildgebenden Diagnostik nicht immer in ausreichendem Maß.

Die Arthroskopie des Ellenbogengelenkes über kleinste Hautschnitte bietet die schonende Möglichkeit einer erweiterten Diagnostik und zudem Optionen zur direkten Therapie festgestellter Krankheitsursachen.
Die Indikationen zur Durchführung einer Ellenbogen-Arthroskopie sind u. a.

  • Diagnostik
  • Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • (Teil-)Entfernung der Gelenkschleimhaut und von Schleimhautfalten (Plicasyndrom)
  • Arthrolyse bei Gelenkkapselsteife

Epicondylitisoperation

Symptomatik: „Tennis-Ellenbogen“, „Golfer-Ellenbogen“ (Epikondylitis)

Bei der Epicondylitis handelt es sich um einen chronischen schmerzhaften Reizzustand der Sehnenansätze der Unterarmmuskeln am äußeren (Tennis-Ellenbogen, Mausarm) oder inneren (Golfer-Ellenbogen) Ellenbogen.

Die Ursachen sind vielfältig und können u. a. in einseitiger Beanspruchung (Maus-/Tastaturbedienung), Fehlhaltungen, unsauberer Technik bei Schlägersportarten u. v. m. liegen.

In chronifizierten therapieresistenten Fällen ist ein minimalinvasiver ambulanter operativer Eingriff angezeigt. Dabei wird durch eine teilweise Durchtrennung des Sehnenansatzes eine Verlängerung und damit Entspannung der Sehne herbeigeführt. Die gleichzeitige Verödung des umliegenden Nervengeflechts bewirkt eine unmittelbare Schmerzfreiheit.